Hauskreis außer Haus

 
Der Hauskreis „Hopfengarten“ entpuppte sich dieses Jahr erneut als Wiederholungstäter, jedenfalls was der Besuch des thüringischen 
Eisenach und Umgebung angeht. So waren wir mit 18 Personen von Freitag bis Sonntag das 2. Wochenende im Juli in dem christlichen Hotel „Haus Hainstein“ eingekehrt. Über den Freitagnachmittag verteilt reisten alle an. Da gab es immer wieder einzelne Hallos und warme Umarmungen. Eine erste Kurzwanderung fand noch am Abend in den Wäldern zwischen Hainstein und Wartburg statt. Gemeinsam war die ganze Gruppe dann um 18 Uhr beim Abendessen erstmalig zusammen. Da unser Hauskreis 20 jähriges Bestehen feiert, bekamen die „Hauskreiseltern“ Christa und Hartmut Salewski eine mit vielen Unterschriften versehene Urkunde von Claus Bartels überreicht. Stundenlange Tischgespräche bei erfrischenden Getränken ließen den Abend wohltuend ausklingen.
 
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Am Morgen des nächsten Tages teilte sich unsere Gruppe in „Wanderer“ und „Genießer“. Die Wanderer zog es südlich von Eisenach, der B19 entlang, bis an den Wilhelmsthaler See. Doch der war ausgetrocknet, kein Wasser drin - wohl eine kleine lokale Klimakatastrophe! Macht nichts, Schuhe an und losgewandert. Bei der „Hohen Sonne“ war die erste Bratwurst fällig, natürlich eine Thüringische.
Frisch gestärkt zog die Gruppe durch die Drachenschlucht mit ihrem immerhin 4703 dm hohen Drachenfelsen hin zur Landgrafenschlucht und dann alles wieder zurück. Aber die Wanderer waren auch Genießer, nicht nur bei der bereits erwähnten Thüringer Bratwurst, sondern auch mit ihren Augen in der wunderschönen Landschaft.
Die zweite Gruppe machte sich gleich zum Genießen auf in das ca. 40 km entfernte Schmalkalden. Die „Viba Nougat Welt“ als Erlebnis - Confiserie wurde zielgenau in der Nougat Allee 1 angesteuert. Zusehen, Düfte genießen, dann die Kreationen aus Kakao, Milchpulver, Zucker, Mandeln, Haselnüssen und geheimnisvollen Gewürzen kosten und kaufen. Und dann sind die Genießer doch noch gewandert. Der Weg führte durch die engen Gassen mit den Fachwerkhäusern hin zum Lutherhaus. Hier wohnte Martin Luther 1537 während der bedeutendsten Tagung des „Schmalkaldischen Bundes“. Weiter ging es zur „Insel“, dem Fachwerkensemble der Innenstadt; dann über einen Keramikmarkt geradewegs in ein Straßencafé. Gekühlte Getränke, Eis und Kuchen wurden sinnlich verinnerlicht. Und das alles unter dem Motto: Kuchen macht nicht dick – Kuchen glättet Falten! 
Abschließend stürmten wir hinauf zum Schloss Wilhelmsburg. Von dort hat man einen wunderschönen Blick über die Stadt am Rennsteig und das Tal in dem sie eingebettet liegt. In der schmalen, von Weiß und Gold dominierten Schlosskirche aus dem Ende des 16. Jhts. sind Altar, Kanzel und die alte Holzpfeifenorgel direkt übereinander angeordnet.
 
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Und auch wenn alles wunderschön war, so ging auch dieser Tag seinem Ende entgegen. Voller Eindrücke fuhren wir zum Hotel zurück. Das Abendessen konnten wir bei herrlichem Wetter auf der Terrasse mit Blick zur Wartburg beim Sonnenuntergang genießen. An dem Tag passte einfach alles!
Sonntag wurde noch einmal gemeinsam gefrühstückt, dann die Zimmer geräumt und ein Erinnerungsfoto mit Wartburg im Hintergrund gemacht. Abschied nehmen war angesagt. Die einen fuhren weiter, andere nach Hause und der Rest von 8 Personen (so viele hatte auch Noah auf seiner Arche) besuchte noch einen Taufgottesdienst in der 
Eisenacher Methodisten-Kirche. Es war schön, dass wir als Hauskreis an diesem geistlichen Höhepunkt unserer Geschwister im HERRN teilhaben konnten.
Wandern, Genießen und geistliches Auftanken klingen nun in uns nach, bis es wieder gemeinsam auf Tour geht.
 
H. Krewel

Termine

21 Mai 2018

26 Mai 2018

27 Mai 2018

31 Mai 2018

31 Mai 2018

Nachrichten Hauskreise

  • Hauskreis außer Haus

     
     
    Der Hauskreis „Hopfengarten“ entpuppte sich dieses Jahr erneut als Wiederholungstäter, jedenfalls was der Besuch des thüringischen 
    Eisenach und Umgebung angeht.
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  • Hauskreis-Wochenende "MountAiN"

    Nicht weit weg von zu Hause fanden wir uns in einem Blockhaus am Rande eines Dorfes bei Bad Soden Salmünster wieder. Mal abschalten von Beruf,Studium, Familie… , einfach mal die Gemeinschaft genießen und sich mit anderen Dingen beschäftigen.

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  • Erstes Hauskreis-Wochenende "MountAiN"

     

     

    Warum machen wir eigentlich nicht mal ein Hauskreis-Wochenende? Mit dieser harmlosen Frage fing alles an. Mal richtig Zeit für ein Thema haben, gemeinsam ´nen coolen Gottesdienst besuchen, zusammen essen (und kochen), Volleyballspielen, schwimmen gehen, sich besser kennenlernen und abhängen, das hatten wir vor. Und es kam, wie es kommen musste. Viele dieser guten Vorschläge konnten wir in der FriedensHERRberge in Ittlingen vom 27.-29.09.2013 umsetzen. Aber einige nicht einkalkulierte "Zwischenfälle" gab es dann doch.

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